Wir sind am 21.08 um etwa 07:30 Uhr gelandet. Gegen 10
Uhr haben wir uns dann auf den Weg zum 3-Tägigen On-arrival Seminar
gemacht, von dem wir vorher noch nicht wussten, wo es stattfindet.
Wir sind dann also etwa 2 Stunden mit dem Bus zu unserem Seminar
gefahren. Es war mittem nirgendwo! Es hat typisch südafrikanisch
angefangen, nämlich entspannt. Erst einmal wurde gegessen und dann
hatten wir noch mal eine stunde für uns. Dann kam den gleichen Tag
noch und den Freitag darauf wieder relativ viel Input zum
verarbeiten, doch eigentlich fast alle Freiwilligen haben immer mehr
lust bekommen endlich in ihr Projekt zu kommen und so richtig
anzukommen. Am Freitag morgen haben wir verstanden, wieso wir
Winterjacken und Schals mitbringen sollten. Wir hatten nachts -1 Grad
und das ohne Heizung. Superklasse! Wir saßen morgens um 7 Uhr in
Winterjacke und mit Schal am Frühstückstisch. Unfassbar. Samstag
ging es dann gegen 10 Uhr morgens los. Wir sind mit Kleinbussen
gestartet und ich und meine anderen beiden Mitbewohnerinnen sind nach
etwa 5 Stunden Fahrt und dem Ablanden einiger anderer Freiwilliger
umgestiegen auf einen Pick-up und sind damit die letzten Kilometer
bis nach Zeerust gefahren.
Endlich sind wir angekommen! Wir wohnen jedoch nicht
direkt in Zeerust, sondern in einen Townchip nebenan namens Ikageleng
bei einer Frau im Haus Namens Maki und ihrer drei Kinder. Wir wurden
sehr nett empfangen aber waren zu kaputt um noch viel zu erkunden.
Den Sonntag darauf Sind wir dann mit Ponatshego und
Seiner Freundin – eine Ehemalige des DSJW – durch ein kleines
Tierreservat gefahren und haben dort gegrillt. Auf dem Rückwegen
erhofften wir uns Giraffen zu sehen, sahen aber nur ein paar Impalas.
War trotzdem ein schöner Tag!
Heute ging es dann endlich los! Wir sind um 8 Uhr in den
einen der beiden Creches (Creche = Kindergarten) namens „Ikageleng“
gegangen. Dort haben wir die vielen Kinder und die Erzieher kennen
gelernt! Was soll ich sagen. Alle Menschen hier sind so unfassbar
lieb und nett und auch die Kinder kommen relativ schnell auf uns zu!
Ich bin dann mit den etwas älteren Kindern und einer
Chreche-Lehrerin in einen anderen Raum gegangen, in dem sie dann
spielerisch mit den Kindern Englisch gelernt hat. Das hat mir auch
sehr viel Spaß gemacht! Gegen 10:30 Uhr sind wir dann mit dem Taxi
rüber nach Zeerust gefahren um den anderen Creche kennenzulernen:
Kraaines. Man hat sofort einen sehr krassen unterschied zwischen den
beiden Creches gemerkt. Ikageleng liegt direkt im Townchip und wird
auch nur von Kindern besucht, welche im Townchip wohnen. Diese können
so gut wie kein englisch und verstehen uns genauso wenig wie wir sie.
Doch im Kraaines-Creche hat man schnell gemerkt, dass die Kinder viel
besser Englisch können und auch besser erzogen sind. Uns wurde
nebenbei auch von einem der Mitarbeiter erzählt, dass dieser Creche
nur von Kindern besucht wird, von denen die Eltern etwas mehr Geld
verdienen. Sobald Die Kinder uns kennengelernt haben, sprachen sie
uns nur noch mit „Teacher“ oder „Teacher Tim“ an und konnten
sich mit ihren jungen Jahren schon gut mit uns auf englisch
unterhalten! Unglaublich!
Ab 13:30 Uhr kommen dann die Schüler aus Klasse 1-11 in
den Creche und wir haben ihnen in extra Räumen Hausaufgabenhilfe
gegeben. Dieser Tag war so super erfolgreich und spannend, unter
anderem auch, da ich endlich Internet habe. Deswegen kommt jetzt auch
alles von 5 Tagen auf einmal.
Das war es hiermit fürs erste und ich sage gute Nacht
bzw. robala sentle!
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