Freitag, 27. Februar 2015

Sommerurlaub!

Ein großes hallöchen an alle Blog- verfolger!
Ich bin seid dem 11.01 wieder zurück aus meinem Einmonatigem Urlaub zurück. Sorry, dass ich mich erst jetzt melde, aber früher konnte ich mich nicht aufraffen etwas zu schreiben und dummerweise funktioniert mein Internetstick auch seid langem nicht mehr...
Los gefahren sind wir ja am 12.12 gegen abend. Angekommen sind wir dann umm halb 6 in der früh in Port Shepstone. Dort wollten wir eigentlich unseren ersten stop machen, war aber eher hässlich da. Deswegen haben wir uns dazu entschieden weiter bis nach Port St. Jhons zu fahren. Hat uns also gleich am Anang geholfen, dass wir so gut wie gar nichts geplant haben! Nach weiteren vier Stunden fahrt sind wir dann dort in einem wundervollen Backpacker angekommen! Leider hatten wir schlechtes Wetter bei unserer Ankunft, war aber nicht weiter schlimm, da wir eh alle unmotiwirt und müde waren. Konnten nur leider nicht schlafen durch das ganze Koffein aus der Nachtfahrt. Somit sind wir kurz an den Strand um die Ecke gegangen und haben uns dann früh ins Bett gelegt. Am nächsten Tag haben wir dann ne kleine Wanderung zu einem kleinen Wasserfall gemacht. Wuuuunderschön! Undzwar nicht nur der Wasserfall, sondern auch der Wanderweg durchn Busch.


Das war schon mal ein sehr guter Start in den Urlaub, zumal das Wetter an dem Tag auch schon wieder mitgespielt hat! Abends dann noch ein paar Bierchen mit Südafrikanern gezischt und dann kamen auch schon zufällig andere Freiwillige von unserer Organisation um die Ecke! Erstmal verwundert gewesen, dass man sich hier trifft, aber in diesen Ferien haben alle die gleiche Route gefahren. Somit kein großer Zufall, wenn man mal gleichgesinnte der gleichen Organisation trifft! Am nächsten Tag sind wir dann weiter gefahren nach Coffee Bay gefahren! Auch wieder in einem wunderschönen, aber etwas größerem Backpacker angekommen. Dort dann die nächsten Freiwilligen getroffen. Dort dann den abend gechillt und morgens dann aufs Surfbrett geschwungen! Das war toll! Und wir haben uns die ganze zeit gewundert, wie das so günstig sein kann. Sie nannten es in dem Backpacker „Beach-Day“. Es ging um 11 Uhr zum Strand mit nem Surflehrer, Neoprenanzügen und Surfbrettern. Wer es noch nicht konnte, bekam ne Einweisung, wer schon mal surfen war konnte sich einfach ein Brett schnappen und sich in die Wellen Stürzen! Das ganze ging dann bis um 16 Uhr und Zwischendurch gab es sogar noch Sandwiches! Und das ganze hat dann 50 Rand gekostet. Das sind etwa 3,50 Euro. Verrückt, aber sehr geil! Den nächsten tag haben wir uns dann allein ganz früh morgens nach Sonnenaufgang noch einmal Bretter allein gemietet, da die Wellen morgens viel besser sind!

Daraufhin sind wir dann mit ner kleinen Gruppe zum „Hole in the Wall“ gewandert. Waren etwa 10 Kilometer für die man etwa 4 Stunden gebraucht hat. Aber der Wanderweg war einfach Atemberaubend! Durchgehend an der Küste entlang, mal übern Berg, mal am Wasser entlang, aber trotzdem sah doch alles so verschieden aus! Eigentlich war der Wanderweg im gesamten schöner als das Ziel selbst. Trotzdem mal schön gewesen, es gesehen zu haben!




Abends war es auch fast nie langweilig. Man lernt in jedem neuen Backpacker neue nette leute kennen, mit denen man dann was trinkt oder andere sachen in der Gegend unternimmt. Einen Abend war in unserem Backpacker z.B. ne kleine Raggae Band, den anderen abend bin ich dann mit neuen Bekanntschaften rüber in einen anderen Backpacker gegangen. Dort war wie fast jeden abend ne Drum-session. Das sind etwa 5 Leute, die halt rumtrommeln. Ist aber gar nicht so langweilig wie es sich anhört!

In diesem Backpacker habe ich dann auch Maarten, Cornel und Etien kennen gelernt. Diese wohenen alle in Kapstadt und haben auch die gleiche Tour gemacht. Zu denen komme ich dann aber Später noch einmal.

Dann hat uns unser Surflehrer nen Tipp für einen anderen Backpacker gegeben. Dieser war nur 40 km weiter. An diesen werde ich mich immer erinnern denn er war wunderschön! Es war nur ein kleiner für etwa 20 – 30 Personen und er lag etwas höher gelegen direkt an der Küste einfach wunderschön! Dort waren wir zwar nur 2 Nächte, aber es war mega entspannt. Bisschen geschnorchelt und ansonsten viel gechillt.

Darauf hin sind wir dann ein ganz schönes Stück bis zum Addo Elephant Park gefahren. Der liegt in der Nähe von Port Elizabeth. Durch diesen Nationalpark sind wir dann einen Tag lang gefahren und das war auch atemberaubend! Ich habe noch nie so viele Elephanten gesehen!


Dann sind wir weiter durch Jeffrys Bay, dort kurz in ein Outlet von Pilllabong und ein bisschen shoppen gewesen und dann weiter gefahren nach Plettenberg Bay. Das ist dann schon nicht mehr die Wild Coast, sondern die Touristische Garden Route. Unserer Erfahrung nach ein krasser unterschied zu der Wild Coast. Wie schon gesagt viel mehr Tourismus und alles viel größer. Trotzdem war es dort auch sehr schön. Dort waren wir dann über Weihnachten. Am 23.12 Habe ich den höchsten Bungee jump von einer Brücke gemacht. sehr sehr geil. Am 24.12 waren wir dann mit Robben schwimmen. Das war so so so schön! Sind mit nem Boot raus gefahren an eine kleine Halbinsel, neben welcher dann eine Robbenkolonie von etwa 5000 Robben war! Da sind wir dann in voller Montur ( Schnorchel und so weiter ) Ins Wasser. Erst waren wir alle ein wenig ängstlich, aber wenn man erst einmal im Wasser ist, ist die Angst auch schnell vergessen! Danach haben wir noch kurz am Strand gechillt und sind dann zurück in unseren Backpacker und haben fett gegrillt! Auch mal ein schönes Weihnachtsessen gewesen.



Danach sind wir dann weiter nach Mossel Bay. Nicht wirklich Empfehlenswert. Eher Hässlich. Trotzdem haben wir das beste daraus gemacht. Waren Morgens erst einmal Sandboarden in den Dynen und danach noch mit anderen Freiwilligen die auch gerade dort waren in einmen kleinen Wasserpark. Dieser war zwar eher ranzig und klein, aber es war trotzdem lustig.

Daraufhin waren wir dann für eine Nacht in cape Aghulas, da dort die Beiden Ozeane aufeinnander treffen. Eher Unspektakulär, vorallem weil das Wetter doof war.

Und dann waren wir auch schon in Kapstadt! Doch daher, dass Hauptsaison war haben wir nur so nen hässlichen Backpacker außerhalb von Kapstadt bekommen. Aber war alles nicht so schlimmm, da wir da ja nur geschlafen haben. Am ersten abend habe ich mich dann direkt wieder mit Maarten wieder getroffen, den ich in Coffee Bay kennen gelernt habe. Daher, dass meine mitreisenden schon ne Woche früher arbeiten mussten wusste ich, dass ich eine Woche allein in Kapstadt sein würde. Diese wollte ich natürlich nicht in unserer hässlichen absteige verbringen. Deswegen hat es sich angeboten, einfach Maarten zu fragen, ob ich bei ihm für ne Woche knacken kann. War auch kein ding. Aber erst einmal war ich ja noch mit den anderen Unterwegs.

Als erstes sind wir zum Kap der guten Hoffnung gefahren. Aus angesagten 2 Stunden fahrt wurden dann auch schnell 4 Stunden durch Stau vorm Eingang. Ist hat son Haupttouristending. War trotzdem ganz schön!

Dann waren wir natürlich auch noch einen Tag auf dem Tafelberg. Auch ein sehr sehr geiler Ausblick! Kapstadt hat schon was. Direkt am Meer und umschlossen von Bergen.

Am 31.12 waren wir dann abends dick Essen und haben uns danach mit ein paar anderen Freiwilligen auf dem Signal Hill getroffen. Ist son langgezogener Berg westlich oder südwestlich von Kapstadt, auf den man mit dem Auto fahren kann. Von dort aus haben wir uns dann die Stadt bei Nacht und das kleine Feuerwerk angeschaut und sind dann nach 12 Uhr runter in die Longstreet gelaufen. Zum glück mussten wir nicht die ganzen 5 oder 6 Kilometer laufen, da wir irgendwann von der Polizei runter gebracht wurden. Sehr praktisch. In der Longstreet war es dann aber auch nicht weiter spannend. Paar Bierchen im Beer House gezischt und dann auch schlafen gegangen. Den morgen danach sind wir dann zur Waterfrot gefahren, da es dort eine Bayrische Bäckerei gibt! Dort haben wir uns dann mit geilem Brot und Brötchen den Magen vollgeschlagen und haben den restlichen Tag entspannt. Dann war ich noch mit meinen Reisepartnern in Simons Town. Dort konnte man sich Pinguine anschaunen. Fand ich jetzt nicht so spannend aber naja. Und dann waren die anderen auch schon weg!


Maarten hat mich dann vom Flughafen abgeholt, da ich dort den Mietwagen abgegeben habe. Er wohnt zur zeit ein wenig außerhalb von Kapstadt in Durbanville bei seinen Eltern, da er die letzten Jahre auch viel reisen war und somit zur zeit keine Wohnung hat. Seine Eltern haben mich sooooo herzlich empfangen! Ich durfte dort kostenlos schlafen, musste kein Essen kaufen, es wurde für mich gekocht, es war ein Pool im Garten den ich benutzen durfte und Maartens Auto drufte ich auch benutzen, wenn ich irgendwo hin wollte! In der letzten Woche habe ich dann auch nicht mehr viel gemacht, quasi den Ulaub entspannt ausklingen lassen und noch 2 Nächte mit anderen Freiwilligen feiern gewesen.

Alles in allem war dies ein seeeehr sehr geiler Urlaub den ich sicherlich nicht vergessen werde!

In den letzten 2 Tagen in Kapstadt habe ich gedacht, dass ich gar kein Bock habe wieder zurück nach Zeerust zu fahren und wieder zu arbeiten. Doch es kam ganz anders! Ich bin nicht aus dem Urlaub zurück in mein Projekt gekommen, sondern nach Hause! Das war ein doch sher schönes Gefühl. Und auch die Arbeit war irgendwie wie verändert. Ich bin jetzt nach nem Halben Jahr erst zu 100% da! Das habe ich gemerkt. Mein Township, meine Arbeit, mein Leben! Es ist wundervoll! Und ich kann mir momentan auch nicht vorstellen wieder zurück nach Deutschland zu müssen. Hätte ich gar kein Bock drauf. Was ich jetzt in der letzten Zeit realisiert habe ist, dass ich auf keinen Fall mein Leben lang mit Kindergarten Kindern zusammen arbeiten möchte. Trotzdem macht es mir immernoch sehr viel Spaß! Ich will momentan gar nicht daran denken, dass schon ein Halbes Jahr um ist. Ich liebe einfach die Menschen hier und vor allem Südafrika!
Aber positiv denken: ich habe ja nochn halbes Jahr!

Soviel dazu. Das war es fürs erste dann einmal. Bis dann!



Freitag, 12. Dezember 2014

Puh jetzt habe ich schon ganz schön lange keinen Eintrag mehr gepostet. Meine Faulheit hat leider überwogen.

Zu meinen Projekten lässt sich leider auch nicht so viel sagen, da wir uns da jetzt schon komplett eingelebt haben und die Tagesabläufe sich größtenteils wiederholen. Doch die Kinder aus unseren Kindergärten hatten beide Graduation! Die Graduation kann man mit der Einschulung in Deutschland vergleichen, abgesehen davon, dass sie vor den großen Sommerferien zelebriert wird. So verschieden die Kindergärten sind, waren auch die Graduations sehr verschieden. Als ersten hatten wir mit unseren Kindergarten aus der Stadt, Kraaines, die Graduation. Diese ging etwa 1 1/2 Stunden, war also relativ kurz gehalten. Wir dachen auch, dass das ganze hier größer gefeiert wird. Am Anfang hat unsere Chefin erst einmal was gesagt, dann haben die Kinder ein paar einstudierte Lieder gesungen. dabei hatten sie sehr coole Kostüme an.


Im Township sah das ganze dann schon anders aus. Es hat etwa um 10 Uhr morgens angefangen und ging dann bis etwa 16 Uhr. Dort wurde auch viel geredet, natürlich auf Tswana, damit die deutschen nichts verstehen. Aber war ja klar. Dort lief es dann schon anders ab. Die Kinder haben mehr getanzt als gesungen und haben für jeden neuen Tanz wieder neue Kostüme angehabt. Das war schon krass, wie viel Aufwand dort betrieben wurde. Am Ende hatten auch dort alle Kinder diese "Kutten" an und wurden einzeln auf die Bühne gerufen, haben dann ihre Urkunde bekommen und wurden gesegnet. Danach gab es dann noch lecker Essen und das war es dann auch schon. 

An den Wochenenden waren wir wie immer sehr sehr Beschäftigt, da es einfach zu langweilig ist das ganze Wochenende zu Hause zu verbringen, da es in Zeerust bzw. im Township einfach nichts zu machen gibt. Das einzige was wir machen, wenn wir zu Hause sind, ist in die Tavern gehen. paar Bierchen trinken und ein bisschen tanzen. Das ist immer ganz cool, da sich die Leute hier im Gegenteil zu Deutschland sehr gut bewegen können! Und dass sind nicht nur die Frauen sondern auch die Männer! 

Was alles so abging:
Über meinen Geburtstag sind uns zwei Freunde aus Potchefstoom besuchen gekommen, mit denen wir in der Tavern in meinen Geburtstag rein gefeiert haben und am nächsten Tag nach auf der Farm von den anderen Freiwilligen waren. Darauf das Wochenende waren wir mit unserer Gastmutti bei ihrer Familie in Botswana! Dort war nämlich ne Beerdigung - welche wir leider verpasst haben, da uns niemand gesagt hat, dass die schon um 6 Uhr morgens ist und uns auch niemand geweckt hat. Leckeres Essen gab es trotzdem für uns. Am Samstag waren wir dann noch in der Hauptstadt Gaborone, war nicht allzu atemberaubend, da wir irgendwie nur in ne Shoppingmall sind. War trotzdem nen schönes Wochenende!


Das Wochenende darauf war ich dann mit der Kirsten und vielen anderen Menschen von unserer Organisation in Pretoria bei den Freiwilligen. Denn am Samstag war dort ein kleines Festival. Das hieß Neonrun! war auch sehr sehr geil! Angekommen, das eine oder andere Bierchen gezischt, 5 Kilometer gelaufen und dann geile Bands und DJ's! 



Dann waren wir am 29. und 30.11 in Groot Mario bei den Freiwilligen, sind auch nur 45km. Da waren wir an ner anderen Stelle des Damms die auch sehr cool war! Abends dann bei nem 26 jährigem auf seiner kleinen Farm, denn der hat ne Party für uns geschmissen! Da sind dann auch wieder viele Freiwillige zusammen gekommen. Auch wieder sehr schön gewesen die alle mal wieder gesehen zu haben! 



An Nikolaus waren wir dann bei unserer Chefin auf der Farm, bisschen im Pool gebadet, Traktor gefahren und wieder mal lecker gegessen! 

Und nun ist es schon soweit für unseren großen Sommerurlaub! Kann mir hier bei 35 grad nicht wirklich vorstellen, dass bald Weihnachten und Silvester ist. Fahren jetzt los an die Küste nach Port Shepstone und von dort aus in 3 Wochen nach Kapstadt! also werde ich Mich in 1 oder 2 Monaten melden. Also: Schöne weihnachten und Silvester im Kalten Deutschland!

bis dann! 



Montag, 8. Dezember 2014

Spendenliste!

Tut mir leid, dass das erst jetzt kommt, aber habe gerade gemerkt, dass der Beitrag nicht hochgeladen wurde. Ganz ganz vielen Dank an alle Spender, die mir das, was ich hier erleben und an er Erfahrungen sammeln kann, ermöglicht haben!

Der Dank geht an:

Christian von Stern
Doris Kast
Familie Pariente
Ingmar Adolf Probst
Bea Heinzmann-Akintaya
Mama & Papa
Familie Köpke
Familie Heuser
Imka Vollert
Familie Franke
Rainer Fischer
Familie Burchard
Familie Novotny
Familie Senger
Familie Gronostay
Familie Schünemann
Familie Biermann
Inge Köpke
Familie Engelhard
Familie Bacher
Familie Kruse
Familie Eulig
Familie Seitz
Hubert Ahlers
Familie Perschel
Ingrid Lönngren
Familie Weinberger / Krüger
Max Franzke
Dietmar und Babara

Dienstag, 28. Oktober 2014

Paintball !!!

Wie waren Paintball spielen und davon habe ich mal ein kleines Video zusammen geschnitten!
Hier der Youtube-link dazu :)

http://youtu.be/apJnQoQPZLs

Wissenswertes über Südafrika

Es gibt hier viele Dinge, die für uns Deutsche eher ungewöhnlich sind und davon wollte ich mal ein bisschen was schreiben.

Hier gibt es zum Beispiel so gut wie nur in Großstädten Ampeln. Der restliche Verkehr wird größtenteils von Stop-Schildern geregelt. Bei einer Kreuzung wo an jeder andockenden Straße ein Stop-Schild steht, darf der als erstes fahren, der als erstes gekommen ist. Hört sich simpel an, doch umso größer die Kreuzung ist, desto unübersichtlicher wird es, wer nun als erstes an der Kreuzung stand und wer nicht.

Eine weitere Sache ist, dass man hier nicht einfach durchgehend mit Elektrizität versorgt wird, sondern man los gehen muss und sich welche kaufen muss. finde ich persönlich besser, da man jeder Zeit weiß, was man Verbraucht und somit sparsamer leben kann.

Des weiteren besteht der Öffentliche Nah- und Fernverkehr fast ausschließlich aus quasi "Taxi-bussen". Dies sind Kleinbusse von Toyota mit 13 Sitzen und diese fahren von zum Beispiel Ikageleng die 6 Km bis nach Zeerust aber auch die 250 km von hier bis nach Johannesburg. Diese sind mal neuer und mal älter (eher älter und klapprig). Diese sehen auch immer sehr vollgestopft aus, da die Plätze sehr klein sind. Somit ist in vollen Taxen immer kuscheln angesagt.

Generell ist der Verkehr hier auch nicht allzu sicher. Autos werden hier zum Beispiel solange repariert, bis gar nichts mehr geht. solange es noch fährt und bremst ist alles gut. Außerdem hält man hier auch nicht so viel von "Don't drink and drive". Mit Falsche in der Hand am Steuer ist nichts abwägiges. Hier kann man aber auch viel besser trampen als in Deutschland. man steht vielleicht 15 Minuten und wird dann mitgenommen. enteder von einem normalen Auto, einem Pic-up auf der Ladefläche oder von einem Taxi. Bei Taxis muss man immer bezahlen, bei privaten Leuten die einen mitnehmen ist es verschieden. Manche nehmen dich mit weil sie nett sind, manche nehmen dich mit weil das leichtverdientes kleines Geld ist. Es besteht sogar die Chance, mit 10 Leuten mit einem einzigen Pic-up mitgenommen werden zu können! Haben wir schon geschafft! Das trampen gehört hier nun einmal zur Tagesordnung und man kann es auch schon als Öffentlichen Verkehr bezeichnen. Manche haben keine andere Möglichkeit, da sie das Geld eventuell nicht haben. Hier beschreibt man auch meistens die Entfernung in Zeit und nicht in Kilometern, da es hier sowas wie Stau selten bis gar nicht gibt. Was auch oft passiert, dass man mit 100 km/h auf einer Straße fährt, die einem gut ausgebaut erscheint, man dann aber auf einmal mit bestehender Geschwindigkeit durch ein 10-20 cm tiefes Schlagloch fährt. 

Das war es erst einmal, vielleicht fällt mir die Tage noch etwas anderes ein. Bis dann! 

Urlaubsbilder

Die Urlaubstruppe! Rechts vorne: Lisa aus meinem Projekt; Rechts hinten: Kirsten aus meinem Projekt; Links vorne: Hannah Aus Skunsdrif und links hinten Franzi aus Skunsdrif

Maletsunyane Wasserfall

Sani - Pass durch die Drakensberge


Der beschwerliche Wanderweg zum Amphie Theatre

Amphie Theatre

Montag, 13. Oktober 2014

Erster Urlaub - Lesotho & Drakensberge!

Wie schnell doch eine Woche Urlaub vergeht! Schon bin ich wieder daheim und es geht direkt weiter mit der Arbeit, aber es war sehr schön! Am Freitag, den 03.10 bin ich allein 140 km in die nächstgrößere Stadt Rustenburg gefahren um unser Auto abzuholen. Dann habe ich die 2 andere Freiwillige auf dem weg zurück mitgenommen und wir sind dann zusammen nochmal nach Ikageleng, haben dort was gegessen und sind dann gegen 14 Uhr los gekommen. Das war schon ein bisschen spät. Denn wir kamen dann erst nach dem einen oder anderen falsch eingeschlagenen Weg um 11 Uhr in dem ersten Backpacker (das sind meist kleine Unterkünfte, in welchen man campen, in Mehrbettzimmern schlafen oder in Doppelzimmern schlafen kann) kurz hinter der Grenze von Lesotho, Südöstlich von Maseru, der Hauptstadt an. Daher, dass wir den Urlaub möglichst günstig halten wollten, waren wir campen. Das kostet, je nach Lage des Backpackers etwa 70-90 Rand (5-6,50 Euro). Dafür kann man dann dort übernachten, die Waschräume und eine Küche benutzen und nette Leute kennen lernen! Am nächsten Tag sind wir dann ein bisschen weiter in den Süden gefahren und haben uns den größten Wasserfall Lesothos angeschaut, den Maletsunyane. Dann haben wir noch einmal in dem gleichen Backpacker geschlafen und sind den nächsten Morgen aufgebrochen in Richtung Drakensberge (Bergkette, welche an die komplette Ostseite Lesothos angrenzt). Dies war die schlimmste Autofahrt unseres Lebens. Wir sind quer durch Lesotho gefahren. Das wären 250 km gewesen. Und daher, dass diese Straße in unseren Karten als Asphaltiert galt, dachten wir, dass wir so 4 Stunden für diesen Weg brauchen, und dann noch mal 2-3 Stunden bis nach Underberg, unser nächster halt in unserem Urlaub. Doch dies gestaltete sich leider etwas schwieriger. Am Anfang war die Straße super, dann ein Schotterweg, auf dem man aber ohne Probleme noch 60 km/h fahren konnte. Dort trafen wir dann auch noch, als wir kurz Pause gemacht haben, ein paar Einheimische aus einem kleinen Dorf mitten im Niergendwo. Diese waren so gastfreundlich, dass sie uns zu einem kleinen Snack einluden und uns ihre Hütten zeigten. Doch dann fuhren wir weiter und es wurde schrecklich! Im dritten Gang konnte man nicht mehr fahren, es ging auf und ab, der komplette Weg gezeichnet von riesigen Steinen. Ab und zu aufgesetzt und vor allem Angst gehabt, stecken zu bleiben oder sonstiges, da der Tank nur noch zu ¼ gefüllt war, hinter uns aber schon 4 Stunden Strecke lag, bis eine Tankstelle kommen würde. Daher mussten wir weiter fahren. Im Endeffekt sind wir nach 11 Stunden fahrt (für 250 km) an der Grenze zu Südafrika angekommen, die aber schon geschlossen war. Netterweise hat uns ein Polizist angeboten, bei ihm zu schlafen, was wir nach diesem harten Tag Dankend annahmen. Doch am nächsten Tag hörte das Drama noch nicht ganz auf. Die sogenannte „Straße“ war nach der Grenze weiterhin so gut wie gar nicht befahrbar mit unserem Toyota mit Frontantrieb. Und weiterhin waren es 50 km bis zur nächsten Tankstelle. Das haben wir dann zum Glück auch noch gemeistert und konnten beruhigt bis nach Underberg weiterfahren. Diese kleine Stadt liegt direkt an dem hier sehr bekannten Sani-Pass. Dieser ist eine Straße, welche direkt, aber sehr steil über die Drakensberge wieder nach Lesotho führt. In dem Backpacker angekommen direkt 3 deutsche Reisende getroffen, mit welchen wir uns sehr gut verstanden, weswegen wir dann auch mit denen am nächsten Tag den Sani-Pass hochgewandert sind (8 km). Gelaufen sind wir deswegen, da man für diesen kurzen Weg nach oben ansonsten 650 Rand bezahlen hätte müssen (ca. 50 Euro). Dort oben dann einen Happen gegessen in dem Höchsten Pub Südafrikas und die Aussicht genossen und dann wieder runter gelaufen. Den Tag darauf war ich noch mit Kirsten, einer meiner Mitbewohnerinnen und Bernd, welchen wir in dem schönen kleinen Backpacker kennen gelernt haben, Mountainbike fahren in den Bergen und die anderen ne runde Reiten, sind dann aber noch am gleichen Tag weiter gefahren zu dem nächsten Backpacker 200 km weiter. Dieser war auch sehr schön, aber viel größer als die anderen! In dem vorherigen konnten vielleicht 20 Leute drinnen schlafen und ein paar Leute zelten. Doch in diesen wurde uns berichtet, dass es der größte in Südafrika sei und zum beispiel an Silvester bis zu 4000 Leute dort feiern und übernachten. Dieser hatte dann auch einen Pool, Whirpool, Sauna, große Bar und und und... Dort haben wir dann lustiger Weise noch andere Freiwillige von unserer Organisation getroffen. Am nächsten Tag sind wir dann auf eigene Faust zum Amphie Theater und dem höchsten Berg Südafrikas gefahren. An diesem Amphie Theater kann man wundervolle Berge sehen und außerdem den zweithöchsten Wasserfall der Welt! Hört sich schön an, doch der Wasserfall war leider „ausgetrocknet“, da es hier noch nicht wirklich geregnet hat. Hat sich trotzdem sehr gelohnt! Es ist so wunderschön dort und vorallem eine sehr geile Strecke zum wandern! Den Tag darauf wollten wir eigentlich noch in den Royal Natal National Park, in welchen man in einem schönen See baden kann und auch schöne Natur sehen kann, doch das Wetter hat leider zum ersten mal nicht mitgespielt. Kalt, wolkig, regnerisch. Hat mich mal wieder sehr an Deustchland erinnnert. Wir sind dann jedenfalls wieder richtung Rustenburg gefahren, da wir dort das auto auch abgeben mussten. Haben aber noch 2 nächte bei anderen in der Nähe davon übernachtet, da ja erst Freitag war und wir das wochenende nicht schon in Ikageleng verbringen wollten. War auch sehr gut! Vor allem, da wir Kolja und Saskia lange nicht mehr gesehen haben, da es halt doch 140 km entfernt ist. Alles in allem war es ein sehr schöner Urlaub! Vor allem, da wir so doch relativ viel gewandert sind, und nicht durchgehend im Auto saßen. Soviel dazu und jetzt geht die Arbeit und der Alltag wieder los. Wenn es was neues gibt, werde ich mich hier wieder melden. Also bis dann!


PS: Es gibt leider keine Bilder oder Videos von der Horrorstrecke, da wir alle viel zu schlecht drauf und viel zu angespannt waren ...