Freitag, 27. Februar 2015

Sommerurlaub!

Ein großes hallöchen an alle Blog- verfolger!
Ich bin seid dem 11.01 wieder zurück aus meinem Einmonatigem Urlaub zurück. Sorry, dass ich mich erst jetzt melde, aber früher konnte ich mich nicht aufraffen etwas zu schreiben und dummerweise funktioniert mein Internetstick auch seid langem nicht mehr...
Los gefahren sind wir ja am 12.12 gegen abend. Angekommen sind wir dann umm halb 6 in der früh in Port Shepstone. Dort wollten wir eigentlich unseren ersten stop machen, war aber eher hässlich da. Deswegen haben wir uns dazu entschieden weiter bis nach Port St. Jhons zu fahren. Hat uns also gleich am Anang geholfen, dass wir so gut wie gar nichts geplant haben! Nach weiteren vier Stunden fahrt sind wir dann dort in einem wundervollen Backpacker angekommen! Leider hatten wir schlechtes Wetter bei unserer Ankunft, war aber nicht weiter schlimm, da wir eh alle unmotiwirt und müde waren. Konnten nur leider nicht schlafen durch das ganze Koffein aus der Nachtfahrt. Somit sind wir kurz an den Strand um die Ecke gegangen und haben uns dann früh ins Bett gelegt. Am nächsten Tag haben wir dann ne kleine Wanderung zu einem kleinen Wasserfall gemacht. Wuuuunderschön! Undzwar nicht nur der Wasserfall, sondern auch der Wanderweg durchn Busch.


Das war schon mal ein sehr guter Start in den Urlaub, zumal das Wetter an dem Tag auch schon wieder mitgespielt hat! Abends dann noch ein paar Bierchen mit Südafrikanern gezischt und dann kamen auch schon zufällig andere Freiwillige von unserer Organisation um die Ecke! Erstmal verwundert gewesen, dass man sich hier trifft, aber in diesen Ferien haben alle die gleiche Route gefahren. Somit kein großer Zufall, wenn man mal gleichgesinnte der gleichen Organisation trifft! Am nächsten Tag sind wir dann weiter gefahren nach Coffee Bay gefahren! Auch wieder in einem wunderschönen, aber etwas größerem Backpacker angekommen. Dort dann die nächsten Freiwilligen getroffen. Dort dann den abend gechillt und morgens dann aufs Surfbrett geschwungen! Das war toll! Und wir haben uns die ganze zeit gewundert, wie das so günstig sein kann. Sie nannten es in dem Backpacker „Beach-Day“. Es ging um 11 Uhr zum Strand mit nem Surflehrer, Neoprenanzügen und Surfbrettern. Wer es noch nicht konnte, bekam ne Einweisung, wer schon mal surfen war konnte sich einfach ein Brett schnappen und sich in die Wellen Stürzen! Das ganze ging dann bis um 16 Uhr und Zwischendurch gab es sogar noch Sandwiches! Und das ganze hat dann 50 Rand gekostet. Das sind etwa 3,50 Euro. Verrückt, aber sehr geil! Den nächsten tag haben wir uns dann allein ganz früh morgens nach Sonnenaufgang noch einmal Bretter allein gemietet, da die Wellen morgens viel besser sind!

Daraufhin sind wir dann mit ner kleinen Gruppe zum „Hole in the Wall“ gewandert. Waren etwa 10 Kilometer für die man etwa 4 Stunden gebraucht hat. Aber der Wanderweg war einfach Atemberaubend! Durchgehend an der Küste entlang, mal übern Berg, mal am Wasser entlang, aber trotzdem sah doch alles so verschieden aus! Eigentlich war der Wanderweg im gesamten schöner als das Ziel selbst. Trotzdem mal schön gewesen, es gesehen zu haben!




Abends war es auch fast nie langweilig. Man lernt in jedem neuen Backpacker neue nette leute kennen, mit denen man dann was trinkt oder andere sachen in der Gegend unternimmt. Einen Abend war in unserem Backpacker z.B. ne kleine Raggae Band, den anderen abend bin ich dann mit neuen Bekanntschaften rüber in einen anderen Backpacker gegangen. Dort war wie fast jeden abend ne Drum-session. Das sind etwa 5 Leute, die halt rumtrommeln. Ist aber gar nicht so langweilig wie es sich anhört!

In diesem Backpacker habe ich dann auch Maarten, Cornel und Etien kennen gelernt. Diese wohenen alle in Kapstadt und haben auch die gleiche Tour gemacht. Zu denen komme ich dann aber Später noch einmal.

Dann hat uns unser Surflehrer nen Tipp für einen anderen Backpacker gegeben. Dieser war nur 40 km weiter. An diesen werde ich mich immer erinnern denn er war wunderschön! Es war nur ein kleiner für etwa 20 – 30 Personen und er lag etwas höher gelegen direkt an der Küste einfach wunderschön! Dort waren wir zwar nur 2 Nächte, aber es war mega entspannt. Bisschen geschnorchelt und ansonsten viel gechillt.

Darauf hin sind wir dann ein ganz schönes Stück bis zum Addo Elephant Park gefahren. Der liegt in der Nähe von Port Elizabeth. Durch diesen Nationalpark sind wir dann einen Tag lang gefahren und das war auch atemberaubend! Ich habe noch nie so viele Elephanten gesehen!


Dann sind wir weiter durch Jeffrys Bay, dort kurz in ein Outlet von Pilllabong und ein bisschen shoppen gewesen und dann weiter gefahren nach Plettenberg Bay. Das ist dann schon nicht mehr die Wild Coast, sondern die Touristische Garden Route. Unserer Erfahrung nach ein krasser unterschied zu der Wild Coast. Wie schon gesagt viel mehr Tourismus und alles viel größer. Trotzdem war es dort auch sehr schön. Dort waren wir dann über Weihnachten. Am 23.12 Habe ich den höchsten Bungee jump von einer Brücke gemacht. sehr sehr geil. Am 24.12 waren wir dann mit Robben schwimmen. Das war so so so schön! Sind mit nem Boot raus gefahren an eine kleine Halbinsel, neben welcher dann eine Robbenkolonie von etwa 5000 Robben war! Da sind wir dann in voller Montur ( Schnorchel und so weiter ) Ins Wasser. Erst waren wir alle ein wenig ängstlich, aber wenn man erst einmal im Wasser ist, ist die Angst auch schnell vergessen! Danach haben wir noch kurz am Strand gechillt und sind dann zurück in unseren Backpacker und haben fett gegrillt! Auch mal ein schönes Weihnachtsessen gewesen.



Danach sind wir dann weiter nach Mossel Bay. Nicht wirklich Empfehlenswert. Eher Hässlich. Trotzdem haben wir das beste daraus gemacht. Waren Morgens erst einmal Sandboarden in den Dynen und danach noch mit anderen Freiwilligen die auch gerade dort waren in einmen kleinen Wasserpark. Dieser war zwar eher ranzig und klein, aber es war trotzdem lustig.

Daraufhin waren wir dann für eine Nacht in cape Aghulas, da dort die Beiden Ozeane aufeinnander treffen. Eher Unspektakulär, vorallem weil das Wetter doof war.

Und dann waren wir auch schon in Kapstadt! Doch daher, dass Hauptsaison war haben wir nur so nen hässlichen Backpacker außerhalb von Kapstadt bekommen. Aber war alles nicht so schlimmm, da wir da ja nur geschlafen haben. Am ersten abend habe ich mich dann direkt wieder mit Maarten wieder getroffen, den ich in Coffee Bay kennen gelernt habe. Daher, dass meine mitreisenden schon ne Woche früher arbeiten mussten wusste ich, dass ich eine Woche allein in Kapstadt sein würde. Diese wollte ich natürlich nicht in unserer hässlichen absteige verbringen. Deswegen hat es sich angeboten, einfach Maarten zu fragen, ob ich bei ihm für ne Woche knacken kann. War auch kein ding. Aber erst einmal war ich ja noch mit den anderen Unterwegs.

Als erstes sind wir zum Kap der guten Hoffnung gefahren. Aus angesagten 2 Stunden fahrt wurden dann auch schnell 4 Stunden durch Stau vorm Eingang. Ist hat son Haupttouristending. War trotzdem ganz schön!

Dann waren wir natürlich auch noch einen Tag auf dem Tafelberg. Auch ein sehr sehr geiler Ausblick! Kapstadt hat schon was. Direkt am Meer und umschlossen von Bergen.

Am 31.12 waren wir dann abends dick Essen und haben uns danach mit ein paar anderen Freiwilligen auf dem Signal Hill getroffen. Ist son langgezogener Berg westlich oder südwestlich von Kapstadt, auf den man mit dem Auto fahren kann. Von dort aus haben wir uns dann die Stadt bei Nacht und das kleine Feuerwerk angeschaut und sind dann nach 12 Uhr runter in die Longstreet gelaufen. Zum glück mussten wir nicht die ganzen 5 oder 6 Kilometer laufen, da wir irgendwann von der Polizei runter gebracht wurden. Sehr praktisch. In der Longstreet war es dann aber auch nicht weiter spannend. Paar Bierchen im Beer House gezischt und dann auch schlafen gegangen. Den morgen danach sind wir dann zur Waterfrot gefahren, da es dort eine Bayrische Bäckerei gibt! Dort haben wir uns dann mit geilem Brot und Brötchen den Magen vollgeschlagen und haben den restlichen Tag entspannt. Dann war ich noch mit meinen Reisepartnern in Simons Town. Dort konnte man sich Pinguine anschaunen. Fand ich jetzt nicht so spannend aber naja. Und dann waren die anderen auch schon weg!


Maarten hat mich dann vom Flughafen abgeholt, da ich dort den Mietwagen abgegeben habe. Er wohnt zur zeit ein wenig außerhalb von Kapstadt in Durbanville bei seinen Eltern, da er die letzten Jahre auch viel reisen war und somit zur zeit keine Wohnung hat. Seine Eltern haben mich sooooo herzlich empfangen! Ich durfte dort kostenlos schlafen, musste kein Essen kaufen, es wurde für mich gekocht, es war ein Pool im Garten den ich benutzen durfte und Maartens Auto drufte ich auch benutzen, wenn ich irgendwo hin wollte! In der letzten Woche habe ich dann auch nicht mehr viel gemacht, quasi den Ulaub entspannt ausklingen lassen und noch 2 Nächte mit anderen Freiwilligen feiern gewesen.

Alles in allem war dies ein seeeehr sehr geiler Urlaub den ich sicherlich nicht vergessen werde!

In den letzten 2 Tagen in Kapstadt habe ich gedacht, dass ich gar kein Bock habe wieder zurück nach Zeerust zu fahren und wieder zu arbeiten. Doch es kam ganz anders! Ich bin nicht aus dem Urlaub zurück in mein Projekt gekommen, sondern nach Hause! Das war ein doch sher schönes Gefühl. Und auch die Arbeit war irgendwie wie verändert. Ich bin jetzt nach nem Halben Jahr erst zu 100% da! Das habe ich gemerkt. Mein Township, meine Arbeit, mein Leben! Es ist wundervoll! Und ich kann mir momentan auch nicht vorstellen wieder zurück nach Deutschland zu müssen. Hätte ich gar kein Bock drauf. Was ich jetzt in der letzten Zeit realisiert habe ist, dass ich auf keinen Fall mein Leben lang mit Kindergarten Kindern zusammen arbeiten möchte. Trotzdem macht es mir immernoch sehr viel Spaß! Ich will momentan gar nicht daran denken, dass schon ein Halbes Jahr um ist. Ich liebe einfach die Menschen hier und vor allem Südafrika!
Aber positiv denken: ich habe ja nochn halbes Jahr!

Soviel dazu. Das war es fürs erste dann einmal. Bis dann!