Ein großes
hallöchen an alle Blog- verfolger!
Ich bin seid
dem 11.01 wieder zurück aus meinem Einmonatigem Urlaub zurück.
Sorry, dass ich mich erst jetzt melde, aber früher konnte ich mich
nicht aufraffen etwas zu schreiben und dummerweise funktioniert mein Internetstick auch seid langem nicht mehr...
Los gefahren
sind wir ja am 12.12 gegen abend. Angekommen sind wir dann umm halb 6
in der früh in Port Shepstone. Dort wollten wir eigentlich unseren
ersten stop machen, war aber eher hässlich da. Deswegen haben wir
uns dazu entschieden weiter bis nach Port St. Jhons zu fahren. Hat
uns also gleich am Anang geholfen, dass wir so gut wie gar nichts
geplant haben! Nach weiteren vier Stunden fahrt sind wir dann dort in
einem wundervollen Backpacker angekommen! Leider hatten wir
schlechtes Wetter bei unserer Ankunft, war aber nicht weiter schlimm,
da wir eh alle unmotiwirt und müde waren. Konnten nur leider nicht
schlafen durch das ganze Koffein aus der Nachtfahrt. Somit sind wir
kurz an den Strand um die Ecke gegangen und haben uns dann früh ins
Bett gelegt. Am nächsten Tag haben wir dann ne kleine Wanderung zu
einem kleinen Wasserfall gemacht. Wuuuunderschön! Undzwar nicht nur
der Wasserfall, sondern auch der Wanderweg durchn Busch.
Das war schon
mal ein sehr guter Start in den Urlaub, zumal das Wetter an dem Tag
auch schon wieder mitgespielt hat! Abends dann noch ein paar Bierchen
mit Südafrikanern gezischt und dann kamen auch schon zufällig
andere Freiwillige von unserer Organisation um die Ecke! Erstmal
verwundert gewesen, dass man sich hier trifft, aber in diesen Ferien
haben alle die gleiche Route gefahren. Somit kein großer Zufall,
wenn man mal gleichgesinnte der gleichen Organisation trifft! Am
nächsten Tag sind wir dann weiter gefahren nach Coffee Bay gefahren!
Auch wieder in einem wunderschönen, aber etwas größerem Backpacker
angekommen. Dort dann die nächsten Freiwilligen getroffen. Dort dann
den abend gechillt und morgens dann aufs Surfbrett geschwungen! Das
war toll! Und wir haben uns die ganze zeit gewundert, wie das so
günstig sein kann. Sie nannten es in dem Backpacker „Beach-Day“.
Es ging um 11 Uhr zum Strand mit nem Surflehrer, Neoprenanzügen und
Surfbrettern. Wer es noch nicht konnte, bekam ne Einweisung, wer
schon mal surfen war konnte sich einfach ein Brett schnappen und sich
in die Wellen Stürzen! Das ganze ging dann bis um 16 Uhr und
Zwischendurch gab es sogar noch Sandwiches! Und das ganze hat dann 50
Rand gekostet. Das sind etwa 3,50 Euro. Verrückt, aber sehr geil!
Den nächsten tag haben wir uns dann allein ganz früh morgens nach
Sonnenaufgang noch einmal Bretter allein gemietet, da die Wellen
morgens viel besser sind!
Daraufhin sind
wir dann mit ner kleinen Gruppe zum „Hole in the Wall“ gewandert.
Waren etwa 10 Kilometer für die man etwa 4 Stunden gebraucht hat.
Aber der Wanderweg war einfach Atemberaubend! Durchgehend an der
Küste entlang, mal übern Berg, mal am Wasser entlang, aber trotzdem
sah doch alles so verschieden aus! Eigentlich war der Wanderweg im
gesamten schöner als das Ziel selbst. Trotzdem mal schön gewesen,
es gesehen zu haben!
Abends war es
auch fast nie langweilig. Man lernt in jedem neuen Backpacker neue
nette leute kennen, mit denen man dann was trinkt oder andere sachen
in der Gegend unternimmt. Einen Abend war in unserem Backpacker z.B.
ne kleine Raggae Band, den anderen abend bin ich dann mit neuen
Bekanntschaften rüber in einen anderen Backpacker gegangen. Dort war
wie fast jeden abend ne Drum-session. Das sind etwa 5 Leute, die halt
rumtrommeln. Ist aber gar nicht so langweilig wie es sich anhört!
In diesem
Backpacker habe ich dann auch Maarten, Cornel und Etien kennen
gelernt. Diese wohenen alle in Kapstadt und haben auch die gleiche
Tour gemacht. Zu denen komme ich dann aber Später noch einmal.
Dann hat uns
unser Surflehrer nen Tipp für einen anderen Backpacker gegeben.
Dieser war nur 40 km weiter. An diesen werde ich mich immer erinnern
denn er war wunderschön! Es war nur ein kleiner für etwa 20 – 30
Personen und er lag etwas höher gelegen direkt an der Küste einfach
wunderschön! Dort waren wir zwar nur 2 Nächte, aber es war mega
entspannt. Bisschen geschnorchelt und ansonsten viel gechillt.
Darauf hin sind
wir dann ein ganz schönes Stück bis zum Addo Elephant Park
gefahren. Der liegt in der Nähe von Port Elizabeth. Durch diesen
Nationalpark sind wir dann einen Tag lang gefahren und das war auch
atemberaubend! Ich habe noch nie so viele Elephanten gesehen!
Dann sind wir
weiter durch Jeffrys Bay, dort kurz in ein Outlet von Pilllabong und
ein bisschen shoppen gewesen und dann weiter gefahren nach
Plettenberg Bay. Das ist dann schon nicht mehr die Wild Coast,
sondern die Touristische Garden Route. Unserer Erfahrung nach ein
krasser unterschied zu der Wild Coast. Wie schon gesagt viel mehr
Tourismus und alles viel größer. Trotzdem war es dort auch sehr
schön. Dort waren wir dann über Weihnachten. Am 23.12 Habe ich den höchsten Bungee jump von einer Brücke gemacht. sehr sehr geil. Am 24.12 waren wir
dann mit Robben schwimmen. Das war so so so schön! Sind mit nem Boot
raus gefahren an eine kleine Halbinsel, neben welcher dann eine
Robbenkolonie von etwa 5000 Robben war! Da sind wir dann in voller
Montur ( Schnorchel und so weiter ) Ins Wasser. Erst waren wir alle
ein wenig ängstlich, aber wenn man erst einmal im Wasser ist, ist
die Angst auch schnell vergessen! Danach haben wir noch kurz am
Strand gechillt und sind dann zurück in unseren Backpacker und haben
fett gegrillt! Auch mal ein schönes Weihnachtsessen gewesen.
Danach sind wir
dann weiter nach Mossel Bay. Nicht wirklich Empfehlenswert. Eher
Hässlich. Trotzdem haben wir das beste daraus gemacht. Waren Morgens
erst einmal Sandboarden in den Dynen und danach noch mit anderen
Freiwilligen die auch gerade dort waren in einmen kleinen Wasserpark.
Dieser war zwar eher ranzig und klein, aber es war trotzdem lustig.
Daraufhin waren
wir dann für eine Nacht in cape Aghulas, da dort die Beiden Ozeane
aufeinnander treffen. Eher Unspektakulär, vorallem weil das Wetter
doof war.
Und dann waren
wir auch schon in Kapstadt! Doch daher, dass Hauptsaison war haben
wir nur so nen hässlichen Backpacker außerhalb von Kapstadt
bekommen. Aber war alles nicht so schlimmm, da wir da ja nur geschlafen
haben. Am ersten abend habe ich mich dann direkt wieder mit Maarten
wieder getroffen, den ich in Coffee Bay kennen gelernt habe. Daher,
dass meine mitreisenden schon ne Woche früher arbeiten mussten
wusste ich, dass ich eine Woche allein in Kapstadt sein würde. Diese
wollte ich natürlich nicht in unserer hässlichen absteige
verbringen. Deswegen hat es sich angeboten, einfach Maarten zu
fragen, ob ich bei ihm für ne Woche knacken kann. War auch kein
ding. Aber erst einmal war ich ja noch mit den anderen Unterwegs.
Als erstes sind
wir zum Kap der guten Hoffnung gefahren. Aus angesagten 2 Stunden
fahrt wurden dann auch schnell 4 Stunden durch Stau vorm Eingang. Ist
hat son Haupttouristending. War trotzdem ganz schön!
Dann waren wir
natürlich auch noch einen Tag auf dem Tafelberg. Auch ein sehr sehr
geiler Ausblick! Kapstadt hat schon was. Direkt am Meer und
umschlossen von Bergen.
Am 31.12 waren
wir dann abends dick Essen und haben uns danach mit ein paar anderen
Freiwilligen auf dem Signal Hill getroffen. Ist son langgezogener
Berg westlich oder südwestlich von Kapstadt, auf den man mit dem
Auto fahren kann. Von dort aus haben wir uns dann die Stadt bei Nacht
und das kleine Feuerwerk angeschaut und sind dann nach 12 Uhr runter
in die Longstreet gelaufen. Zum glück mussten wir nicht die ganzen 5
oder 6 Kilometer laufen, da wir irgendwann von der Polizei runter
gebracht wurden. Sehr praktisch. In der Longstreet war es dann aber
auch nicht weiter spannend. Paar Bierchen im Beer House gezischt und
dann auch schlafen gegangen. Den morgen danach sind wir dann zur
Waterfrot gefahren, da es dort eine Bayrische Bäckerei gibt! Dort
haben wir uns dann mit geilem Brot und Brötchen den Magen
vollgeschlagen und haben den restlichen Tag entspannt. Dann war ich
noch mit meinen Reisepartnern in Simons Town. Dort konnte man sich
Pinguine anschaunen. Fand ich jetzt nicht so spannend aber naja. Und
dann waren die anderen auch schon weg!
Maarten hat
mich dann vom Flughafen abgeholt, da ich dort den Mietwagen abgegeben
habe. Er wohnt zur zeit ein wenig außerhalb von Kapstadt in
Durbanville bei seinen Eltern, da er die letzten Jahre auch viel
reisen war und somit zur zeit keine Wohnung hat. Seine Eltern haben
mich sooooo herzlich empfangen! Ich durfte dort kostenlos schlafen,
musste kein Essen kaufen, es wurde für mich gekocht, es war ein Pool
im Garten den ich benutzen durfte und Maartens Auto drufte ich auch
benutzen, wenn ich irgendwo hin wollte! In der letzten Woche habe ich
dann auch nicht mehr viel gemacht, quasi den Ulaub entspannt
ausklingen lassen und noch 2 Nächte mit anderen Freiwilligen feiern
gewesen.
Alles in allem
war dies ein seeeehr sehr geiler Urlaub den ich sicherlich nicht
vergessen werde!
In den letzten
2 Tagen in Kapstadt habe ich gedacht, dass ich gar kein Bock habe
wieder zurück nach Zeerust zu fahren und wieder zu arbeiten. Doch es
kam ganz anders! Ich bin nicht aus dem Urlaub zurück in mein Projekt
gekommen, sondern nach Hause! Das war ein doch sher schönes Gefühl.
Und auch die Arbeit war irgendwie wie verändert. Ich bin jetzt nach
nem Halben Jahr erst zu 100% da! Das habe ich gemerkt. Mein Township,
meine Arbeit, mein Leben! Es ist wundervoll! Und ich kann mir
momentan auch nicht vorstellen wieder zurück nach Deutschland zu
müssen. Hätte ich gar kein Bock drauf. Was ich jetzt in der letzten
Zeit realisiert habe ist, dass ich auf keinen Fall mein Leben lang
mit Kindergarten Kindern zusammen arbeiten möchte. Trotzdem macht es
mir immernoch sehr viel Spaß! Ich will momentan gar nicht daran
denken, dass schon ein Halbes Jahr um ist. Ich liebe einfach die
Menschen hier und vor allem Südafrika!
Aber positiv
denken: ich habe ja nochn halbes Jahr!
Soviel dazu.
Das war es fürs erste dann einmal. Bis dann!

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