Dienstag, 28. Oktober 2014

Wissenswertes über Südafrika

Es gibt hier viele Dinge, die für uns Deutsche eher ungewöhnlich sind und davon wollte ich mal ein bisschen was schreiben.

Hier gibt es zum Beispiel so gut wie nur in Großstädten Ampeln. Der restliche Verkehr wird größtenteils von Stop-Schildern geregelt. Bei einer Kreuzung wo an jeder andockenden Straße ein Stop-Schild steht, darf der als erstes fahren, der als erstes gekommen ist. Hört sich simpel an, doch umso größer die Kreuzung ist, desto unübersichtlicher wird es, wer nun als erstes an der Kreuzung stand und wer nicht.

Eine weitere Sache ist, dass man hier nicht einfach durchgehend mit Elektrizität versorgt wird, sondern man los gehen muss und sich welche kaufen muss. finde ich persönlich besser, da man jeder Zeit weiß, was man Verbraucht und somit sparsamer leben kann.

Des weiteren besteht der Öffentliche Nah- und Fernverkehr fast ausschließlich aus quasi "Taxi-bussen". Dies sind Kleinbusse von Toyota mit 13 Sitzen und diese fahren von zum Beispiel Ikageleng die 6 Km bis nach Zeerust aber auch die 250 km von hier bis nach Johannesburg. Diese sind mal neuer und mal älter (eher älter und klapprig). Diese sehen auch immer sehr vollgestopft aus, da die Plätze sehr klein sind. Somit ist in vollen Taxen immer kuscheln angesagt.

Generell ist der Verkehr hier auch nicht allzu sicher. Autos werden hier zum Beispiel solange repariert, bis gar nichts mehr geht. solange es noch fährt und bremst ist alles gut. Außerdem hält man hier auch nicht so viel von "Don't drink and drive". Mit Falsche in der Hand am Steuer ist nichts abwägiges. Hier kann man aber auch viel besser trampen als in Deutschland. man steht vielleicht 15 Minuten und wird dann mitgenommen. enteder von einem normalen Auto, einem Pic-up auf der Ladefläche oder von einem Taxi. Bei Taxis muss man immer bezahlen, bei privaten Leuten die einen mitnehmen ist es verschieden. Manche nehmen dich mit weil sie nett sind, manche nehmen dich mit weil das leichtverdientes kleines Geld ist. Es besteht sogar die Chance, mit 10 Leuten mit einem einzigen Pic-up mitgenommen werden zu können! Haben wir schon geschafft! Das trampen gehört hier nun einmal zur Tagesordnung und man kann es auch schon als Öffentlichen Verkehr bezeichnen. Manche haben keine andere Möglichkeit, da sie das Geld eventuell nicht haben. Hier beschreibt man auch meistens die Entfernung in Zeit und nicht in Kilometern, da es hier sowas wie Stau selten bis gar nicht gibt. Was auch oft passiert, dass man mit 100 km/h auf einer Straße fährt, die einem gut ausgebaut erscheint, man dann aber auf einmal mit bestehender Geschwindigkeit durch ein 10-20 cm tiefes Schlagloch fährt. 

Das war es erst einmal, vielleicht fällt mir die Tage noch etwas anderes ein. Bis dann! 

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